Ein Gefahrstoffkataster ist mehr als eine Stoffliste — es verbindet SDB-Daten, Gefährdungsbeurteilung und Nachweise für Audits.
Typisches Problem: Unklar, welche Felder Pflicht sind und ob das Excel-Kataster alle §-6-Anforderungen wirklich abdeckt.
Pflichtinhalt eines Gefahrstoffkatasters
Das Gefahrstoffkataster bündelt alle Informationen, die Sie für § 6 GefStoffV, Betriebsanweisungen und Unterweisungen brauchen. Kern ist die vollständige Stoffliste mit Gefahren- und Schutzinformationen aus dem Sicherheitsdatenblatt.
Typische Lücken in Excel-Katastern
- Fehlende Lagerklassen für TRGS 510
- Keine Versionierung bei SDB-Updates
- Betriebsanweisungen getrennt vom Verzeichnis
- Standorte und Mengen nicht pro Stoff dokumentiert
GQR digitalisiert den Pflegeprozess: KI-Extraktion aus dem SDB, strukturierte Pflichtfelder und revisionssichere Historie — damit klar ist, was ins Kataster muss und was bereits vollständig ist.
Vergleich
Manuell vs. digital: Was sich im Betrieb ändert
Für Betriebe mit Gefahrstoffen zeigt sich der Unterschied besonders bei Aktualität, Nachweisen und Zeitaufwand.
| Kriterium | Excel / Papier | Gefahrstoff-QR (GQR) |
|---|---|---|
| SDB-Daten erfassen | Manuelles Abtippen aus PDF — fehleranfällig und zeitintensiv | KI extrahiert H-/P-Sätze, LGK und Schutzmaßnahmen automatisch |
| Aktualität & Revisionen | Versionen per E-Mail/Ordner — kein klarer Revisionsverlauf | Änderungen revisionssicher mit Zeitstempel und Historie |
| Zusammenlagerung (TRGS 510) | Matrix manuell prüfen — leicht übersehene Konflikte | Lagerklassen-Check und Warnungen im Verzeichnis |
| Audit & Behörden | Excel-Export ohne Nachweis der Datenherkunft | Export mit SDB-Bezug und nachvollziehbarer Dokumentation |
| Skalierung im Betrieb | Ab ~15–20 Stoffen wird Pflege zum Vollzeitjob | Neue Stoffe in Minuten statt Stunden — auch mobil |